Woran merkt man dass der Sommer rum ist? Die Schweinchen verlassen am hellichten Tag ihr schattiges Strohbett! Außerdem wollte euch Fussel sein Prachtgebiss präsentieren. Er meint, dass der verlorene Hauer rechtzeitig zu Halloween wieder nachwächst – er will schließlich wie jedes Jahr als Vampirschwein gehen. Des weiteren ist mitzuteilen, dass Krümel und Fussel im August unglaublicherweise ihren 13. Geburtstag gefeiert haben. (Mit Schlammbad und allem Pipapo.) Dass die zwei hoffentlich, hoffentlich noch lange, lange bei uns bleiben werden, muss ich nicht erwähnen. Denn, wie ihr treuen Mitlesenden wisst, ich liiiiiiiebe diese Rüssel!
Ich glaube, ich kann auch für die liebe Anka Schwelgin reden, wir freuen uns sehrsehrsehr, dass der allerbeste CalmeMara Verlag uns als Team zusammen gestellt hat, um das Bilderbuch zu ihrem liebenswerten (und tanzfreudigem) Verlagsmaskottchen zu kreieren: Blaufußtölpel Bo Blaufuß!
Dank einer Vorabpremiere konnte ich auch schon erfolgreich Probetanzen – denn ohne Bewegung, das sag ich euch gleich, ist das Buch nicht lesbar.
(Ich schau mal, inwiefern ich euch daran teilhaben lasse – ich überlege ja gerade, mir für Lesungen blaue Schwimmflossen anzuschaffen. Ist die Verletzungsgefahr in meinem Alter überschaubar? )
Also:
Tausend Dank an den Calmemara-Verlag (nicht nur wegen seines tollen Öko- und Tierschutzkonzepts ein absoluter Lieblingsverlag!), danke an die liebe Anka Schwelgin für die supertollen Illus und an meine Lieblingsagentur Arteaga fürs Mitwurschteln.
wie jedes Jahr hier der Hinweis, dass meine Schreibtischzeiten im August stark eingeschränkt sind. Es gibt einfach zu viel Gemüse, das geerntet, geschnippelt, zubereitet, eingekocht und natürlich auch tagtäglich verspeist werden muss. Ich nenn‘ das „Tomatenferien“ – wobei das Runde, Orange-Rote auf dem einen Bild (das, auf dem ich mit drauf bin) wohlgemerkt Auberginen sind. Und obwohl Ferien ohne Ausschlafen – was hier tierbedingt niemals nie möglich ist – ja irgendwie ein Widerspruch in sich sein könnte.
Passend zu einem 36-Grad-Sommertag, an dem man einen kleinen Wetterschluckauf mit Schneeschauern vielleicht gar nicht verachten würde, ist heute -tataaaaaa- Buchgeburtstag angesagt!
„Wilder Wetterschluckauf“, das letzte große Abenteuer unserer tollsten Tierretterbande der Welt, steht ab heute in den Buchläden!
Unter anderem mit einem gestrandeten Pinguin, einem glitzernden Pünktchenregenbogen, Schneemannbauen im Sommer und einer sehr geheimnisvollen Kuckucksuhr. Die unglaublich tollen Illus und das gigantische Cover sind natürlich wieder von der grandiosen Sarah Garbers. Wie auch, unter anderem, die Idee, dass unbedingt ein Eiswagen im Buch vorkommen sollte.
In diesem Sinne, allen Fans und jenen , die es noch werden wollen:
Viel Spaß in Bad Brausewind!
Und danke an das Carlsen-Team für die schöne und wertschätzende Zusammenarbeit!
(Sarah und ich versuchen auch, angesichts des Abschieds von der Insel – illustrierender- und schreibenderweise- nicht allzu wehmütig zu sein. Und Planungen für ein neues, gemeinsames Projekt haben wir zwei immerhin schon mal feste anvisiert.)
1. Fussel auf der Schweineweide. Da ich nicht aufgepasst hab und diese den Winter über umgebuddelt wurde, wächst da jetzt wenig Gras und viel alles (zum Beispiel bald wunderschön blühende Disteln!).
2. Die Schweine sind zwar etwas irritiert ob der Nahrungsknappheit, dafür zeigen sich andere Spezies höchst erfreut.
3. Knutschige Gemütlichkeit im Distel-Summsel-Krabbel-Trubel.
4. Andere Wiese: Die Pferdchen ein Tag nach der Zahnbehandlung! Sue (30) hatte gar keine nötig, Sancho (33) umso mehr. Ein kaputter Zahn hat ihn geärgert, nun ist er ihn los.
Und das Gras sehnt sich, wie alles und alle hier, nach Regen ..
5. Abends, wenn die Pferde ihr Heu im Stall mampfen, darf Klein-Coco auf der Wiese fliiiiiegen (mitsamt ihren Ohren). Auf ihre Prothese verzichtet sie dabei lieber.
6. Blick in den Hof: Suchbild mit Heuhaufen. (Ich sehe drei Laufenten-Erpel und eine Molly-Mieze. Und ihr?)
7. Ach. Bunt! Und Grün!
8. Johnny-Nase
9. Dreifacher Dachgaubenverlust (wegen morscher Balken von einem der menschlichen Zweibeiner kürzlich abgebaut – Neue im Aufbau, da kommt die Trockenheit gerade ganz recht …)
10. Erntezeit! Zucchini gibt es hier schon seit etwa zwei Wochen täglich und langsam, laaaangsam kommt ein bisschen mehr dazu.
Teil vier unserer „Insel der Tierabenteuer“! Und ich kann euch versprechen, es wird noch wilder und spannender und auch noch etwas verrückter als in den vorherigen Bänden! Denn ein chaotischer und geheimnisvoller Wetter-Schluckauf (mit glitzerigen Pünktchen-Regenbogen und allerlei mehr Kapriolen) bringt auf Bad Brausewind so einiges durcheinander. (Fast wie im echten Leben …)
Zum Glück kommt Giggi Gelati mit ihrem bunten Eiswagen angerollt. Die kann, gemeinsam mit der Tierretterbande (der sprechende Hund Peps mit Pauline und Freund Felix) hoffentlich das Chaos bändigen – auch auch dem gestrandeten Pinguin Pi helfen!
Die Arbeit mit meinen grandiosen Lektorinnen Helen und Neele vom Carlsen-Verlag und natürlich mit der supertollen Sarah Garbers war ein wahres Fest.
Ich lieb‘ das Cover, ich lieb‘ die Illus, ich lieb‘ die Geschichte.
Leiderleiderleider werden wir jedoch kein weiteres Mal auf Bad Brausewind reisen. Das Abenteuer ist der fulmimante Abschluss. Dafür ist das Buch extra dick! Ihr könnt also extra lange mit den lieben Bad Brausewindern auf der kleinen Halbinsel verweilen.
Auch wenn die Wehmut ziemlich kitzelt – ich freue mich, dass es vier Bände geworden sind.
Und wer noch nie auf Bad Brausewind war, für den oder die wird es höchste Zeit, einen Ausflug zu machen, oder?
Nein, das ist ausnahmsweise NICHT die heutige Gartenernte. Das ist der tollste Blumenstrauß, den ich je nach einer Lesung bekommen hab. (Die Enten denken, wie man sieht, das selbe. ) Die Grundschule Seubelsdorf hat nämlich einen kleinen Schulgarten und so wurde ich spontan beschert. Die Lesungen waren genauso toll. Trotz stickiger Sommertemperaturen – dank aufmerksamer, spitzenmäßig vorbereiteter Dritt- und Viertklässler und supernetter, begeisterter Lehrkräfte. (Auch an der Grundschule am Markt in Lichtenfels – der „Hauptstelle“ wo ich vorher war.)
Besonders war die kleine Lesereise auch noch, weil ich mit dem Rad hindüsen konnte! Das kommt natürlich sehr selten vor, schließlich ist von Gut Pusteblume ALLES weit weg. Aber wenn eine Heimatschule ruft, klappt das mal. Was ein Ausblick! (Kloster Banz ist das übrigens.)
Nicht zu sehen ist mein sehr geschätztes, grasgrünes E-Bike Namens Willy. Und leider auch nicht meine Lesungssatteltaschen. (Rot mit weißen Punkten. Träumchen! ) Aber das war mir dann doch alles zu wackelig in Sachen Selfie und ich wollte ja heil ankommen. Dafür hab ich ein paar Mücken für euch geknipst! Die haben sich dann ziemlich alle beim Radeln auf mein Kleid gesetzt. Sind aber auch rechtzeitig wieder weggeflogen.
Außerdem noch ein Foto-Beweis, dass ich das alles nicht erfunden hab, sondern wirklich in mindestens einem Klassenzimmer war. (Die Bücher auf dem Smartboard im Hintergrund sind übrigens ALLE derzeit vergriffen. Jaja, dieser Turbo-Buchmarkt … Aber eine meiner Lebensaufgaben ist es, das nach und nach DAMIT wieder zu ändern. Es wird nicht langweilig!)
Danke für die Einladung, ihr Lieben! Es war mir eine große Freude mit euch!
Während es hier gewittergrollt und rumpelt und gerade wild geregnet hat, pflück ich mal ein paar Sommerfotos für euch heraus.
1. Gibt es bei euch auch so viele von diesen winzigen kleinen Käfern? Da ich ja oft sehr farbenfroh gekleidet bin, halten die mich auch für eine Blume und ich hab unzählige von diesen Tierchen an mir dran! (Wollte mal recherchieren, wie die heißen. Vergessen.)
2. Die Ernte geht los – und das beglückt mal wieder soooo sehr! Ihr seht hier Mangold, Zucchini, Zuckerschoten und Knackerbsen. Und nen Salat. Hach.
3. Was nicht beglückt:
Dass wir dieses Jahr Wühlmäuse im Beet haben! Da kann Bröselchen noch so streng gucken. Ein paar Zucchinipflanzen sind schon verschwunden beziehungsweise verstorben. Liegt möglicherweise dran, dass es der erste Winter war, in dem die Schweinchen nicht den Gemüsegarten umgebuddelt haben. (Wegen nicht schweinesicherer Beetkonstruktionen.)
4. Diese Rote Bete darf noch wachsen.
5. Diese gelben Knackerbsen auch.
6. Ja und hier das einzig Vernünftige, was man bei so einer Hitze machen kann. Dass es noch bis weit in die nächste Woche hinein knallheiß bleiben soll, beglückt mich auch nicht so richtig. Aber an sowas müssen wir uns wohl gewöhnen. Wir haben es ja noch gut, hier auf dem Land. Da findet man immer irgendwo ein einigermaßen luftiges Schattenplätzchen. Und die Tierchen schlagen sich zumindest tapfer bisher. Nicht nur die Schweine, sondern auch …
7. … Dörte, Bärbel, Bruno, Franz und Manfred, unsere Laufenten, die mittlerweile schon wieder über einen Monat bei uns sind. Entweder sie plantschen mit in der Schweinesuhle, dösen im Schatten, watscheln durch den Gewitterregen – oder ärgern die Hühner. (Aber zum Glück nicht lange mehr so oft wie am Anfang!)
So ein perfekter Zufall, dass wir eben erst so ne dekorative Regenbogenfahne geschenkt bekommen haben! Musste ich mich fürs Foto nicht mal lange schickmachen! Wer mich ein klitzebisschen kennt, der weiß ja, dass die Farbe Bunt mein Leben, mein Denken und meine Geschichten recht konsequent durchzieht. Aber zum Pride-Month passt dann doch ganz extra besonders wunderbarstens dieses regenbogenfröhliche Buch hier! Geschrieben von mir, wunderschön illustriert von Marie Braner und erschienen im Carlsen-Verlag. Viele, viele unterschiedliche Familien lernt ihr dort kennen. Von ziemlich „normal“ (in balkendicken Anführungsstrichen) bis regenbogen-durchgemischt. Und ich bin wirklich doppelt und dreifach froh, dass ich euch das Buch (erschienen 2022) tatsächlich noch so „richtig“ empfehlen kann, es war nämlich eigentlich schon vergriffen! Aber zu meiner Freude und Überraschung, ist es nun doch noch in die 3. Auflage gegangen! Nicht mehr selbstverständlich, in diesem oftmals turboschnellen Buchmarkt.
Große Freude auf Gut Pusteblume! Damals, als ich das Buch „Jule Bambule. Ente gut, alles gut“ geschrieben habe, hab ich mir die tierische Hauptdarstellerin, die liebenswert quatschige Laufente Dörte, einfach „nur“ ausgedacht. Einfach, weil ich Laufenten schon immer toll fand. Und jetzt – jetzt lebt sie ganz in echt bei uns! Mitsamt Bärbel, Manfred, Bruno und Franz. Die fünf haben ein neues Zuhause gesucht und dieses bei uns auf dem Hof gefunden.
Zur Feier des Anlasses hab ich für euch ein kleines Lesungsvideos gedreht. Und ganz am Schluss lernt ihr die lustige Quak-Quatsch-Bande in bewegten Bildern kennen. Dranbleiben lohnt sich also! (Oder vorspulen! ;-)) Ich werde bestimmt auch noch mal ausführlicher über die fünf erzählen. Mit noch mehr (bewegten) Bildern. (Auf dem Foto hier fehlt allerdings Bärbel – warum erfahrt ihr auch im Video!)